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03. Aug. 2026

Zahnmedizin im Wandel: teemer wächst stärker als der Markt

Die Zahnmedizin verändert sich. Prävention gewinnt an Bedeutung, Praxen werden größer und der wirtschaftliche Druck nimmt zu. Gleichzeitig zeigt die aktuelle KZBV-Statistik, dass digitale Praxissoftware im Alltag vieler Praxen eine immer wichtigere Rolle spielt. Für uns bei teemer ist diese Entwicklung besonders sichtbar: teemer wächst deutlich stärker als der Markt.

Wir erleben jeden Tag, wie sehr sich die Anforderungen an Zahnarztpraxen verändern. Neben der eigentlichen Patientenversorgung müssen Teams heute immer mehr organisatorische, technische und wirtschaftliche Aufgaben bewältigen. Genau deshalb lohnt sich ein Blick auf die aktuellen Zahlen der KZBV – und darauf, was sie für die Zukunft der Praxisorganisation bedeuten.

Prävention wirkt

Eine der erfreulichsten Entwicklungen betrifft die Mundgesundheit. Laut KZBV ist die Zahl der Zahnfüllungen innerhalb von zehn Jahren um 16,2 Prozent gesunken. Im Jahr 2024 wurden damit rund 8,4 Millionen Füllungen weniger gelegt als noch 2014.

Die KZBV führt diese Entwicklung unter anderem auf Früherkennungsuntersuchungen, Individualprophylaxe und regelmäßige Kontrolltermine zurück. Die Zahnmedizin entwickelt sich damit weiter von einer überwiegend reparierenden hin zu einer stärker vorbeugenden Versorgung.

Aus unserer Sicht zeigt das sehr deutlich, wie wichtig langfristig gedachte Prozesse sind. Prävention beginnt nicht erst im Behandlungszimmer. Sie braucht auch eine Praxisorganisation, die Termine, Informationen und Dokumentation zuverlässig miteinander verbindet.

Zahnmedizin bleibt ein stabiler Leistungsbereich

Auch wirtschaftlich zeigt sich der zahnärztliche Bereich vergleichsweise stabil.

Die Ausgaben für zahnärztliche Leistungen stiegen 2024 um 3,4 Prozent. Damit verzeichnete die Zahnmedizin laut KZBV die geringste Steigerungsrate unter den großen Leistungsbereichen der gesetzlichen Krankenversicherung. Der Anteil der zahnärztlichen Versorgung an den gesamten GKV-Leistungsausgaben sank von 6,1 Prozent im Jahr 2023 auf 5,8 Prozent im Jahr 2024.

Auch langfristig fällt die Entwicklung moderat aus: Zwischen 2003 und 2024 stiegen die Ausgaben je Mitglied für zahnärztliche Behandlungen durchschnittlich um 1,4 Prozent pro Jahr. Die gesamten GKV-Leistungsausgaben erhöhten sich im selben Zeitraum deutlich stärker.

Für uns ist das ein wichtiger Punkt: Zahnarztpraxen leisten sehr viel, arbeiten effizient und tragen gleichzeitig nur einen vergleichsweise kleinen Anteil zu den gesamten Leistungsausgaben bei.

Gleichzeitig wächst der Druck auf die Praxen

Diese positive Kostenentwicklung bedeutet allerdings nicht, dass der Praxisalltag einfacher geworden ist.

Die Personalausgaben der Praxen stiegen allein 2023 um mehr als zehn Prozent. Hinzu kommen Fachkräftemangel, steigende Anforderungen an Dokumentation, Abrechnung, Datenschutz und Patientenkommunikation.

Viele Praxisteams kennen diese Situation nur zu gut: Die Zahl der Aufgaben steigt, die verfügbare Zeit nicht.

Genau hier sehen wir die Aufgabe moderner Praxissoftware. Digitale Lösungen sollten nicht noch mehr Komplexität schaffen. Sie sollten Abläufe vereinfachen, Informationen zusammenführen und Mitarbeitende im Alltag entlasten.

Praxisstrukturen werden größer und komplexer

Auch die Struktur der Zahnarztpraxen verändert sich.

Die klassische Einzelpraxis prägt die Versorgung weiterhin deutlich. Gleichzeitig sinkt die Gesamtzahl der Praxen, während die durchschnittliche Zahl der Behandlerinnen und Behandler je Praxis steigt.

Zwischen 2014 und 2024 erhöhte sich die durchschnittliche Zahl der Behandelnden je Praxis von 1,41 auf 1,68. Diese Entwicklung zeigt: Praxen werden größer, Teams vielfältiger und Arbeitsmodelle flexibler.

Damit steigen auch die Anforderungen an die interne Organisation. Wer arbeitet wann? Wer übernimmt welche Aufgaben? Wo liegen aktuelle Informationen? Und wie lassen sich mehrere Behandelnde oder Standorte sinnvoll miteinander verbinden?

Aus unserer Erfahrung funktioniert das am besten, wenn alle Beteiligten auf dieselben aktuellen Daten zugreifen und Prozesse nicht an einzelne Geräte, Räume oder Personen gebunden sind.

Zahlen der KZBV Statistik in Grafik dargestellt.

Die KZBV-Statistik zeigt: teemer wächst deutlich

Wie stark digitale Praxissoftware tatsächlich genutzt wird, zeigt unter anderem die jährliche EDV-Statistik der KZBV. Sie erfasst, über welche Praxisverwaltungssysteme elektronische Abrechnungen eingereicht werden.

Während die Zahl der elektronisch eingereichten Abrechnungen im Gesamtmarkt von 2024 auf 2025 leicht zurückging, entwickelte sich teemer deutlich positiv:

  • Die Zahl der über teemer eingereichten elektronischen Abrechnungen stieg von 398 auf 524. Das entspricht einem Wachstum von 31,7 Prozent.
  • Die Zahl der Abrechnungsfälle erhöhte sich von 347.253 auf 470.433 und damit um 35,5 Prozent.
  • In der Rangfolge der aufgeführten Praxisverwaltungssysteme verbesserte sich teemer innerhalb eines Jahres von Rang 11 auf Rang 9.

Unter den bereits etablierten Systemen mit mehr als 100 elektronischen Abrechnungen im Jahr 2024 weist teemer damit das stärkste prozentuale Wachstum auf.

Darauf sind wir stolz. Vor allem aber sehen wir diese Entwicklung als Vertrauensbeweis unserer Kundinnen und Kunden.

Wachstum teemer KZBV-Statistik

Was diese Zahlen für uns bedeuten

Die KZBV-Statistik nennt keine aktuelle Kundenzahl und setzt Abrechnungen nicht automatisch mit einzelnen Praxen gleich. Sie zeigt aber sehr klar, dass teemer im Praxisalltag immer stärker genutzt wird.

Immer mehr Zahnarztpraxen entscheiden sich für eine cloudbasierte Praxissoftware, die zentrale Abläufe in einem System verbindet.

Mit teemer lassen sich unter anderem folgende Bereiche digital abbilden:

  • Patientenverwaltung und digitale Kartei
  • Termin- und Praxisorganisation
  • Behandlungsdokumentation
  • Planung und Abrechnung
  • digitale Anamnese und Einwilligungen
  • standort- und geräteunabhängiges Arbeiten
  • automatische Updates und Datensicherung

Unser Anspruch ist dabei nicht, einzelne analoge Schritte einfach nur digital zu ersetzen. Wir möchten Prozesse sinnvoll miteinander verbinden.

Denn der wirkliche Mehrwert entsteht dort, wo Informationen nicht mehrfach erfasst werden müssen, Zuständigkeiten transparent sind und das gesamte Team auf einem gemeinsamen Stand arbeitet.

Digitalisierung muss den Alltag leichter machen

Software allein löst weder den Fachkräftemangel noch steigende Kosten. Sie kann aber dabei helfen, vorhandene Ressourcen besser zu nutzen.

Für uns ist gute Digitalisierung deshalb immer praxisnah. Eine digitale Anamnese bringt nur dann einen echten Vorteil, wenn die Angaben direkt in der Patientenakte zur Verfügung stehen. Eine Online-Terminbuchung sollte mit der Terminplanung verbunden sein. Und eine cloudbasierte Software sollte den Zugriff erleichtern, ohne dem Praxisteam zusätzliche technische Aufgaben aufzubürden.

Genau daran arbeiten wir bei teemer jeden Tag.

Unser Ziel ist eine Praxissoftware, die den Alltag spürbar vereinfacht – vom Empfang über die Behandlung bis zur Abrechnung.

Unser Fazit

Die aktuellen Zahlen zeigen eine Zahnmedizin, die sich gleichzeitig stabil und dynamisch entwickelt.

Die Versorgung bleibt wirtschaftlich vergleichsweise effizient. Prävention gewinnt an Bedeutung. Gleichzeitig werden Praxen größer, Arbeitsmodelle flexibler und organisatorische Anforderungen komplexer.

Für uns bestätigt die Entwicklung von teemer, dass immer mehr Praxen diesen Wandel aktiv gestalten möchten.

Die aktuelle KZBV-Statistik macht sichtbar, was wir bereits in unserer Community erleben: Zahnarztpraxen wünschen sich digitale Lösungen, die nicht nur modern aussehen, sondern im Alltag wirklich funktionieren.

Dass teemer innerhalb eines Jahres von Rang 11 auf Rang 9 gewachsen ist, freut uns sehr. Vor allem ist es für uns ein Ansporn, teemer gemeinsam mit unseren Kundinnen und Kunden kontinuierlich weiterzuentwickeln.